Was gibt's heute zu Essen?
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Nuwanthi ist ein echtes Multitalent. Sie entwirft, näht und verkauft Kleidung. „In einer Woche eröffne ich mein eigenes Bekleidungsgeschäft!“ Sie zeigt auf das brandneue weiße Häuschen an einem schmalen Sandweg vor ihrem Haus. Ihre Tochter Sanumi läuft in einem wunderschönen roten, selbstgenähten Kleid herum und sagt stolz: „Schau mal, wie schön mein Kleid ist.“ Nuwanthi übernimmt lächelnd das Wort: „Tagsüber Kokosbäuerin, abends Designerin.“ Seit zwei Jahren ist Nuwanthi Kokosnussbäuerin, nachdem sie die Kokosnussfarm von ihrem Vater übernommen hat.
Nuwanthi arbeitet derzeit noch in ihrem Wohnzimmer, aber nächste Woche kann sie vom Laden aus loslegen (scrolle nach unten, um ihn zu sehen)
Erst seit einem Jahr Fairtrade-zertifiziert und trotzdem ist Nuwanthi bereits Koordinatorin des „Hühnerprojekts“. „Mit Mitteln der Weltläden und über Fairtrade Original werden für einige Bauern aus unserer Gruppe Hühnerställe samt Hühnern zu 75 % finanziert. Die restlichen 25 % zahlen wir selbst als Zeichen unseres Engagements.“ Die Unternehmerin durch und durch erzählt begeistert weiter: „Die Eier werde ich verkaufen. Und für meine Kinder kann ich leckere frische srilankische Omeletts mit Chilis, Curryblättern und Schalotten machen. Die lieben sie.“
Nuwanthi hat mit der gerade erhaltenen Fairtrade-Zertifizierung ein klares Ziel vor Augen: „Ich wollte unbedingt Zugang zu einem fairen Markt erhalten. Mit dem höheren Preis für Kokosnüsse kann ich meiner Familie finanzielle Stabilität bieten.“ Sie nimmt vorsichtig einen Schluck Kokoswasser und fährt fort: „Ich möchte die Erträge jedes Jahr deutlich steigern. Das Wissen, das ich in Schulungen erwerbe, versuche ich direkt in die Praxis umzusetzen.“
„Mein Fünfjahresplan, ein eigenes kleines Bekleidungsunternehmen zu gründen, ist aufgegangen. Darauf bin ich sehr stolz. Ich möchte mein Unternehmen ausbauen, damit ich letztendlich auch Frauen hier im Landesinneren, wo Arbeitsplätze nicht gerade im Überfluss vorhanden sind, Beschäftigungsmöglichkeiten bieten kann.“ Entschlossen fährt sie fort: „Ich möchte den Betrieb weiter verbessern, indem ich unter den hohen Palmen mehrere Kulturen anbaue und damit gleichzeitig die Artenvielfalt erhöhe. Letztendlich soll es für meine Kinder lukrativ werden, die Kokosfarm zu übernehmen. Auch wenn sie jetzt vor allem lernen, Spaß haben und kreativ sein sollen.“
Das brandneue Bekleidungsgeschäft – Nächste Woche ist die Eröffnung!