Fairtrade Original, koffieboer Edwin en zijn vader

Direkt gehandelt und Fairtrade gesiegelt – das ist einzigartig auf dem deutschen Markt. Wir kaufen die Bohnen nicht nur direkt bei den Kooperativen ein und bauen somit langjährige feste Partnerschaften auf, sondern haben somit auch direkten Einfluss auf den Kaffeepreis. Wir stehen aber nicht nur mit unserem Namen für die Fairness unseres Kaffees, sondern verfügen aufgrund des Fairtrade-Siegel noch über ein externes Kontrollsystem, dass durch regelmäßige Audits vom Zertifizierer überprüft und bestätigt wird. Neben der Fairtrade-Prämie zahlen wir unseren Handelspartner*innen außerdem eine Fairtrade Original-Prämie on top.  

Unser Direct Trade Ansatz

  1. Verkürzte Kaffeekette ohne Zwischenhändler: wir kaufen den Kaffee direkt bei den Kaffeekooperativen vor Ort.
  2. langfristige Handelsbeziehungen mit Kleinbauern-Kooperativen.
  3. noch mehr Impact: Wir verdoppeln mit der zusätzlichen Fairtrade Original-Prämie die Fairtrade-Prämie.

Nachhaltig Handeln

Unser Impact im Ursprung geht über monetäre Förderung hinaus und setzt sich wie folgt zusammen:  

Warum das Fairtrade-Siegel?

Im Rahmen des Fairtrade-Siegels erhalten alle Produzentenorganisationen zusätzlich zum Fairtrade-Mindest-Kaffeepreis die Fairtrade-Prämie. Die Kooperative entscheidet dann gemeinsam, in welche sozialen, ökologischen oder ökonomischen Projekte die Prämie investiert wird und welche Ziele erreicht werden sollen. Weitere Infos zu den Fairtrade-Standards und das unabhängige Kontrollverfahren über die Einhaltung der Standards erfährst du bei Transfair auf der Homepage. 

Wie macht die Fairtrade Original-Prämie den Unterschied?

 51.871 € – so viel Impact-Prämie konnten wir 2020 gemeinsam mit dir für unsre Kaffeeproduzent*innen generieren! Das ist eine unglaubliche Summe und hat vor allem in der aktuellen Zeit die Situation vor Ort in Kolumbien etwas entspannt. Die Prämie wurde genutzt, um Investitionen zur Verbesserung der Ernte und Verarbeitung des Kaffees zu tätigen. Zusätzlich haben die Kaffeeproduzent*innen ein Teil (ergänzt durch eigenen Sozialfond von La Red Ecolsierra) verwendet, um die Ausbreitung von COVID-19 zu begrenzen. Schutzkits wurden entwickelt und an alle Familien verteilt, um Infektionen so weit wie möglich zu verhindern. 

Aber wie kommt diese Summe zustande?

On top zu der Fairtrade- und Bio-Prämie zahlen wir der Partnerkooperative n eine zusätzliche Fairtrade-Original-Impact-Prämie von 44 Cent. Sie fließt in ausgewählte Sozial- und Umwelt- Projekte vor Ort. Für welchen Zweck sie jährlich genutzt wird bestimmen die Kaffeeproduzent*innen im Plenum selbst. 

2021 haben wir uns als Ziel gesetzt, gemeinsam mit euch 80.000  zusätzlich für die Kaffeeproduzent*inne zu erwirtschaften. Damit verdoppeln wir bereits die Impact-Prämie seit Beginn unserer neuen Kaffeelinie im Jahr 2019. 

Mehr dazu auch im Video:

Youtube video

Zusammenarbeit auf Augenhöhe und mit Weitblick

Wir sind Teil des Futureproof Coffee Collective, einer Initiative von der Entwicklungsorgansisation MVO Nederland. Im Rahmen der Initiative ermitteln wir bei unserer Partnerkooperative La Red Ecolsierra die sozioökonomischen und wirtschaftlichen Kosten, die in der Kaffeeproduktion anfallen, beispielsweise die für Boden, Wasser und Biodiversität. Darüber hinaus soll im Rahmen dieser Datenerhebung auch die Lücke zum Living-Income durch die Schaffung von weiteren Einnahmequellen wie die Honigproduktion geschlossen werden. Mehr dazu erfährst du auch im Video unten.

Living-Income bezeichnet ein existenzsicherndes Einkommen und ist definiert als ein ausreichendes Einkommen, um allen Haushaltsmitgliedern einen angemessenen Lebensstandard zu ermöglichen – einschließlich einer ausgewogenen Ernährung, sauberem Wasser, angemessenem Wohnraum, Bildung, Gesundheitsversorgung und anderen lebensnotwendigen Bedürfnissen, plus einem kleinen Extra für Notfälle.

 

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Schlüsselfaktor: Schulung und Beratung der Kaffeeproduzent*innen

Zentral, um den Kaffeemarkt fit für die Zukunft zu machen, ist die Wissensvermittlung und der Austausch zwischen Produzent*innen und Handelsorganisation. Die Inhalte der Schulungen reichen von der Anpassung an den Klimawandel, über die Qualitätssteigerung in einem eigens eingerichteten neuen Quality Lab bis hin zur Herstellung von Bio-Dünger. Gerade Quantitäts- und Qualitätssteigerung sind Schlüsselfaktoren, um das Einkommen unserer Partner*innen langfristig zu steigern.  

Was hat Kaffee mit dem Klimawandel zu tun?

Die Kaffeeanbauländer sind weltweit bereits schwer von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Kaffee ist ein sehr sensibler Rohstoff, der genau die richtige Mischung aus Sonne, Niederschlag und Temperatur benötigt. In vielen Regionen hat sich dies aber in den letzten Jahren verändert. Das führt dazu, dass die Produzent*innen ihre Plantagen durch gezielte Maßnahmen an die neuen Bedingungen anpassen müssen, um nicht die Grundlage für ihr Einkommen zu verlieren. Hier versuchen wir in Trainings gezielt anzusetzen und diese Anpassungen gemeinsam mit den Farmern zu planen.  

Langfristige Handelsbeziehungen für mehr Planungssicherheit

Wir setzen auf langfristige Handelsbeziehungen, das gibt den Produzent*innen Planungssicherheit und Raum für die Qualitätssteigerung ihres Kaffee durch notwendige Investitionen. Dadurch erhalten sie anschließend die Möglichkeit höhere Preise für ihren Kaffee zu erzielen. 

Dein neuer Lieblingskaffee

Mit deiner Kaufentscheidung an der Kasse hast du die Möglichkeit gemeinsam mit uns die Zukunft der Kaffeefarmer*innen zu gestalten. Pro Tasse ist das für dich nur ein Mini-Betrag, den du investierst, aber im großen Ganzen kannst du damit eben für einen Menschen am anderen Ende des Erdballs so viel verändern. Make coffee fair!

Unser Gewinn bedeutet ein besseres Leben für die Menschen, mit denen wir gemeinsam arbeiten.
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