Die Zukunft des Kaffees

Gemeinsam den Kaffeehandel revolutionieren!

Es gibt viele Bio- und Fairtrade-Kaffees auf dem Markt und vielleicht hast du dich am Kaffeeregal schon öfters gefragt: Welchen Preis erhalten eigentlich die Kaffeefarmer für ihre Bohnen, die ich gleich heiß aufbrühen werde?

Mit Direct Trade Coffee gehen wir den nächsten Schritt im Kaffeehandel: Auf direktem Weg aus dem Norden Kolumbiens kommen die Bohnen ganz ohne Zwischenhändler in deine Tasse – das bedeutet höhere Einkommen für die Kaffeeproduzent*innen und einen exzellenten Bio Specialty Coffee für dich, den du bis zur Kaffeekirsche auf der Farm zurückverfolgen kannst. Transparenter geht nicht!

Gemeinsam mit dir wollen wir jetzt noch mehr Impact vor Ort erzielen: On top zahlen wir der Partnerkooperative Red Ecolsierra neben der Fairtrade- und Bio- Prämie eine zusätzliche Fairtrade-Original-Impact-Prämie von 44 Cent. Sie fließt in ausgewählte Sozial- und Umwelt- Projekte vor Ort. Der biologische Anbau schenkt den grünen Kaffeebohnen ihre Top-Qualität, schont gleichzeitig Natur und Lebensumfeld der Farmer, sichert ihre Zukunft nachhaltig UND ist dazu noch besser für deine eigene Gesundheit!

Ab 01.10. – pünktlich zum internationalen Kaffeetag- ist der Direct Trade Coffee im Fairtrade Original Onlineshop und ab Mitte Oktober bei Alnatura erhältlich!

Unser Ziel - dein Impact

Gemeinsam mit dir möchten wir für das Jahr 2020 noch mehr Wirkung erzielen. UND zwar: 50. 000 € Fairtrade Original-Impact-Prämie, on top zu Fairtrade-Prämie und Bio-Prämie. Pro Tasse ist das für dich nur ein Mini-Betrag, aber im großen Ganzen können wir gemeinsam eben Felsen versetzen und mit 50. 000 € noch viel mehr als das!  So möchte Kaffeeproduzent Reinaldo zum Beispiel mit der Prämie eine Trockenanlage für die fachmännische Trocknung seines Kaffees kaufen, die ihm die Arbeit extrem erleichtert

Making coffee futureproof!

Wir kaufen die Kaffeebohnen direkt bei Red Ecolsierra. Red Ecolsierra ist eine Bio- und Fair-Trade-Genossenschaft von 380 Kleinbauernfamilien aus der kolumbianischen Sierra Nevada. Das Anbaugebiet liegt im UNESCO-Nationalpark Sierra Nevada de Santa Marta. Die Gegend ist in den letzten Jahrzehnten von Unruhen geprägt, was zu einem Mangel an Einrichtungen (Straßen, Elektrizität, Gesundheitsversorgung) und schweren ökologischen und ökonomischen Schäden führte. Es ist unsere gemeinsame Mission, die das Ökosystem und die Versorgung der Communities wieder herzustellen.

Wie genau funktioniert der direkte Handel? Fairtrade Original-Einkäufer Mark bestimmt zusammen mit Carlos und Victor von Red Ecolsierra den Preis für die Kaffeebohnen. Und das ist etwas Besonderes, denn der Kaffeepreis wird oft von Vermittlern und Händlern beeinflusst. Gemeinsam mit Red Ecolsierra streben wir eine langfristige Zusammenarbeit an, damit wir uns gegenseitig bei Entwicklungen stärken und unterstützen können. Diese enge Zusammenarbeit ist auch für die Kaffeegenossenschaft Red Ecolsierra neu und einzigartig.

Kaffeepreis

San Pedro ist laut Einheimischen die „Kaffeehauptstadt der Sierre Nevada“. Die Produzent*innen bringen hier jede Woche ihren Kaffee aus hochgelegenen Gebieten mit Esel und Auto, um ihn an Red Ecolsierra zu verkaufen. Der Kaffeemarkt ist extrem wechselhaft. Der Festpreis für Kaffee, auch als Weltmarktpreis bekannt, wird für Arabica-Kaffee täglich auf der Grundlage des Börsenkurses in New York (National Coffee Federation / FAC) ermittelt. Hinzu kommt die Fairtrade-, Bio- und – im Falle von Direct Trade Coffee – auch die Fairtrade Original-Prämie.

So sieht die Direct Trade Coffee-Preisgestaltung für 1 kg Rohkaffee im Einkauf aus:

Zusätzlich zum Standard-Fairtrade-Mindestpreis, einer Fairtrade-Prämie und einer Bio-Prämie zahlen wir on top eine  Fairtrade-Original-Impact-Prämie. Diese wird in Projekte investiert, die die Kaffeeproduzent*innen selbst ausgewählt haben und die ihnen direkt zugute kommen. Darüber hinaus stellt unser direkter Handel sicher, dass sie eine garantierte Abnahme für einen großen Teil ihres Kaffees haben. Und das bietet Sicherheit für jetzt und für die Zukunft.

Die Kaffeeproduzent*innen von Red Ecolsierra haben gemeinsam Projekte herausgearbeitet, in die sie die Fairtrade Original-Prämie aus dem Jahr 2019 investieren möchten. In den Niederlanden arbeiten wir für die dortige Kaffeelinie Community Coffee bereits seit dem vergangenen Jahr mit Red Ecolsierra zusammen.

Von den 380 Familien, die der Kaffeekooperative angehören, produzierten 131 Familien 2019 die Kaffeebohnen für den niederländischen Fairtrade Original Community Coffee. Die Fairtrade Original-Impact-Prämie von 39.598 Euro geht an diese 131 Familien und wird nach gelieferter Kaffeemenge aufgeteilt:

  • 100 kg – 499 kg: Die Familie erhält ein Wet-Mill-Kit. Diese besteht aus einem „Gravimet“ – Messgerät – zur Feuchtigkeitsregulierung, Werkzeuge zum Waschen und Trocknen von Kaffee und einem „Fermaestro“ zur Fermentationskontrolle der Kaffeekirschen.
  • 500 kg – 999 kg: Die Familie erhält ein Wet-Mill-Kit und einen Bargeldbonus.
  • mehr als 1000 kg: Die Familie erhält ein Wet-Mill-Kit , einen Bargeldbonus, eine robuste Verpackung für den Kaffeetransport und Kaffeekörbe.

Coffee Community

Victor, Annadelia, Reynaldo und Edwin sind Teil der Kooperative in der Sierra Nevada. Die Gemeinschaft teilt sich eine gemeinsame Infrastruktur zur Verarbeitung des Rohkaffees wie eine Trockenmühle (in der die Pergaminoschale von den getrockneten Bohnen entfernt wird) und eine Bodega, in der die Qualität überprüft und der Kaffeepreis bestimmt wird.

Die Kaffeecommunity ist wie eine Familie: Sie kümmern sich umeinander. Indem sie sich gegenseitig während der Ernte helfen oder indem sie Wissen miteinander teilen.Und wir von Fairtrade Original, indem wir ihren Kaffee und ihre Geschichten mit euch teilen. Und du kannst jetzt auch ein Teil der Kaffeecommunity werden: Indem du eine Tasse Direct Trade Coffee genießt, gehörst zur gleichen Familie wie Victor, Annadelia, Reynaldo und Edwin.

Mit dem Kauf jeder Packung Direct Trade Coffee geben wir etwas zurück: in Form von Kaffeeschulungen oder einer Washing-Station, damit sichern wir deinen Bohnennachschub von morgen!

Kaffeeanbau

Die Bio- und Fairtrade-Kaffeekirschen für Direct Trade Coffee wachsen in der Sierra Nevada de Santa Marta, eine Küstengebirgskette in Nordkolumbien. Es ist das höchste Küstengebirge der Welt! Dies bedeutet, dass es verschiedene Mikroklimas mit einer einzigartigen Artenvielfalt gibt. Die Kaffeeernte erfolgt in der Sierra Nevada später als in den unteren Teilen; von Dezember bis April. So haben die Kirschen Zeit langsam zu reifen. Um den Kaffee vor zur starker Sonneneinstrahlung zu schützen, wächst er unter Schattenbäume wie Avocado und Bananenstauden. Diese Anbauweise der Mischkulturen ist besonders umweltfreundlich und gibt dem Kaffee ganz eigene Aromen.

Rohkaffee auf Trockenbetten in der Sonne

Fruchtbare Böden

Darüber hinaus hat die Qualität des Kaffees auch mit der Pflege des Bodens und der Kaffeekirschen auf der Finca zu tun. Das beginnt beispielweise beim Bio-Kompost, den sie aus dem Kaffee selbst gewinnen: Die Blätter und die roten Schalen der Kirschen sind natürlicher Kompost.

Außerdem ist es wichtig, die Plantage „sauber“ zu halten und Unkraut zu entfernen, wie uns Edwin erklärt. Auch die Ernte ist für den Kaffee von entscheidender Bedeutung: Alle Kaffeekirschen werden von Hand gepflückt und mit größter Sorgfalt ausgewählt. Nur die tiefroten, reifen Kirschen schaffen es in den Eimer der Kaffeepflücker.

Specialty Coffee

Unser Direct Trade Coffee ist ein Single Origin-Kaffee. Single Origin bedeutet, dass hundert Prozent dieser Kaffeebohnen aus einem einzigen Anbaugebiet stammen: Santa Magdalena im Norden von Kolumbien. Der Kaffee wird auf der Skala der Specialty Coffee Association (SCA) mit 84 Punkten bewertet , was ihn zu einem „Specialty Coffee“ macht. Der Begriff „Specialty Coffee“ bezieht sich auf die besten Kaffeebohnen dieser Welt, die nur in speziellen Mikroklimas wachsen. Probiere selbst diesen einzigartigen aromatischen Kaffee!

Kaffeenachwuchs

Wie fast überall in der Landwirtschaft in Lateinamerika droht auch bei den Kaffeeproduzent*innen in Kolumbien eine Bevölkerungsalterung, da es die junge Generation auf der Suche nach Zukunftsperspektiven in die großen Städte zieht. Red Ecolsierra möchte deswegen gezielt den Nachwuchs der Kaffeeproduzent*innen ausbilden und sie für den Kaffeeanbau begeistern.

Außerdem werden den Jugendlichen auch andere Facetten der Kaffeekette aufgezeigt, wie beispielsweise der Eco-Tourismus und das das Qualitätsmanagement in der Zentrale der Kaffeekooperative.

Die Leute kennen nur den Geschmack von Kaffee. Der Geschmack des Morgens. Aber ich möchte ihnen die Geschichte hinter den Bohnen zeigen.

Einer der Jungbauern ist Esteban mit seinen 23 Jahren: Schon früh geriet er durch seinen Vater in den Bann der Kaffeeproduktion. Esteban möchte seine Begeisterung für den langen Prozess des Kaffeeanbaus mit seinen Freunden und jüngeren Brüdern teilen.

Kaffeenachwuchs: Edwin mit seinem Vater Jesus. Von ihm hat er bereits als Kind alles über Kaffee gelernt.
Unser Gewinn bedeutet ein besseres Leben für die Menschen, mit denen wir gemeinsam arbeiten.
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